Lochtabelle, Blechdicke
Maßtabelle für Standard-BIZON-Größen und Leiterplattenlöcher FR4BIZON-Kontakte:
- aus vielen geeigneten Werkstoffen mit beliebigen Blechdicken.- können an bestehende Lochdurchmesser angepasst werden.- erlauben ein kleines Rastermaß. Gut für die Miniaturisierung.- höhere Spannungsfestigkeit. Kleinere Löcher ergeben größere Abstände der Lochwandungen.Wichtig für 48 Volt KFZ (CAF-Effekt).
| Standard-Blechdicke 4) mm | Pin-Maße 1) mm | kleinstes Rastermaß mm 2) | Standard-Fertigloch - LP 4) mm |
0,2 | 0,2 x 0,24 | 0,8 | 0,34 ±0,04 |
0,4 | 0,4 x 0,5 | 1,2 | 0,60 ±0,05 |
0,5 | 0,5 x 0,62 | 1,6 | 0,85 ±0,05 |
| 0,6 | 0,6 x 0,6 | 1,7 | 0,85 ±0,05 |
| 0,63 | 0,63 x 0,64 | 1,7 | 0,85 ±0,05 |
0,60 3) | 0,60 x 0,85 | 1,9 | 1,0 ±0,05 |
0,63 3) | 0,63 x 0,83 | 1,9 | 1,0 ±0,05 |
| 0,8 | 0,8 x 0,85 | 2,2 | 1,10 ±0,05 |
0,8 3) | 0,8 x 1,2 | 2,6 | 1,50 ±0,05 |
1,0 | 1,0 x 1,2 | 2,8 | 1,55 ±0,05 |
| 1,2 | 1,2 x 1,2 | 3,0 | 1,60 ±0,05 |
1,2 3) | 1,2 x 1,5 | 3,4 | 2,0 ±0,05 |
| 1,5 | 1,5 x 1,5 | 3,8 | 2,0 ±0,05 |
1) Pin-Maße = Blechdicke x Stanzbreite im nicht aufgeweiteten Bereich (Hals) des Kontaktes. 2) Kleinstes Abstandsmaß für mehrere BIZON-Zonen an einem Kontakt. Mit dem Hersteller zu vereinbaren. Für den Stanzprozess und die Leiterplatte (Hochstrom) kann ein größeres Maß sinnvoll sein. Für gescherte Kontakte kann das Rastermaß in Absprache mit dem Hersteller kleiner sein. 3) Der Kontakt ist an historisch übliche Lochdurchmesser angepasst. 4) Die Kontaktgröße, Blechdicke und Lochdurchmesser sind je nach Priorität frei wählbar. | |||
Bezeichnungsschema (Kurzbezeichnung): BIZON XXX-YYY.Z (BIZON 060-100.1) X = Banddicke (z.B. 0,6 mm: 060), Y = Nennlochdurchmesser (z.B. 1,0 mm: 100), Z = Ausführung (geschlossene Spitze 1), (offene Spitze gestanzt 2), (offene Spitze geschert 3) | |||
Abweichende Größt- und Kleinstmaße des Fertigloches sind mit dem Kontakthersteller zu vereinbaren. Die Toleranzlage (symmetrisch, asymmetrisch) ist unter Berücksichtigung aller Aspekte zwischen Anwender und Hersteller festzulegen.
BIZON-Kontakte haben die größte Kraft in der Kontaktmitte. Deshalb sollte der Kontakt bis zur Mitte der Leiterplatte +0,2 mm eingepresst werden. Denn dort ist sie am Stabilsten.
Dünnere Leiterplatten, z.B. 1 mm oder 0,8 mm, können aus diesen Gründen ebenfalls verwendet werden. Die Einpresstoleranz in der Tiefe vermindert sich dadurch.
Bei dickeren Leiterplatten, wie 2,4 mm oder dicker, sollte die Mitte der Einpresszone mindestens 0,8 mm von der unteren oder oberen Oberfläche entfernt sein.
Die Einpresstoleranz in der Tiefe erhöht sich dementsprechend.
Restringbreite
Der Restring soll über die elektrische Anbindung hinaus die Hülse auch mechanisch gegen Verschieben sichern. Quasi wie ein Nietkopf.
Historisch gab es Einpresskontakte, die sehr hohe Verschiebungskräfte erzeugten, da half dann oft auch kein breiterer Restring. Es hängt also sehr von den Kontakteigenschaften ab, wieviel „Restring“ man braucht. Das wird auch aus den verschiedenen Katalogangaben der Hersteller deutlich.
Der BIZON-Kontakt erzeugt mit seinen 4 definierten Kontaktradien sehr geringe Schubkräfte auf die ganze Hülse.
Für den BIZON-Kontakt reicht deshalb die kleinste Restringbreite, die für die elektrische Anbindung benötigt wird. Kleines Loch und dünner Restring bedeutet mehr Platz zwischen den Löchern.
In der Norm IEC 60352-5 ist für die Restringbreite 0,15 mm angegeben.