Lochtabelle, Blechdicke - BIZON-Einpresskontakte für Leiterplatten und Stanzgitter

Direkt zum Seiteninhalt

                      BIZON-Kontakte:


- aus vielen geeigneten Werkstoffen mit beliebigen Blechdicken.
- vorzugsweise quadratischer Querschnitt.
- können an bestehende Lochdurchmesser angepasst werden.
- erlauben ein kleines Rastermaß. Gut für die Miniaturisierung.
- höhere Spannungsfestigkeit. Kleinere Löcher ergeben größere Abstände der Lochwandungen.
  Wichtig für 48 Volt KFZ (CAF-Effekt).


Maßtabelle für BIZON-Größen und Leiterplattenlöcher FR4
Blechdicke   4)
Standardmaße
mm  
Pin-Maße

mm       1)
kleinstes
Stanz-Raster

mm       2)
Fertigloch - LP
Kleinst- Größtmaß
mm
0,2   3)
0,2 x 0,24
0,81
0,3 - 0,38
0,4   3)
0,4 x 0,5
1,2
0,55 - 0,65
0,51   3)
0,51 x 0,62
1,3
0,8 - 0,9
0,60,6 x 0,6
1,2
0,8 - 0,9
0,630,63 x 0,63
1,3
0,9 - 1,0
0,60 angepasst 3)
0,60 x 0,85
1,45
0,95 - 1,05
0,63 angepasst 3)
0,63 x 0,83
1,45
0,95 - 1,05
0,8 0,8 x 0,8
1,6
1,05 - 1,15
0,8 angepasst  3)
0,8 x 1,2
2,0
1,40 - 1,55
1,21,2 x 1,2
2,0
1,50 - 1,65
1,2 angepasst  3)
1,2 x 1,5
2,7
1,9 - 2,05
1,51,5 x 1,5
3,0
1,9 - 2,05
2,02,0 x 2,04,0
2,6 - 2,75
1) Stanzmaß im nicht aufgeweiteten Bereich (Hals) des Kontaktes.
2) Der Leiterplatten-Lochabstand muss in der Regel zwischen getrennten Potentialen größer sein.
    Kontakte mit langer Spitze benötigen ein größeres Rastermaß in der Herstellung.
3) Der Kontakt ist an historisch übliche oder bohrtechnisch größere Lochdurchmesser angepasst.
4) Die Kontaktgröße und Blechdicke ist grundsätzlich frei wählbar.

Größt- und Kleinstmaß des Fertigloches ist mit dem Kontakthersteller zu vereinbaren. Ab Lochdurchmesser 1 mm ist eine Toleranz von 0,15 mm möglich.

BIZON-Kontakte haben die größte Kraft in der Kontaktmitte. Deshalb sollte der Kontakt bis zur Mitte der Leiterplatte +0,2 mm eingepresst werden. Denn dort ist sie am Stabilsten.


Dünnere Leiterplatten, z.B. 1 mm oder 0,8 mm, können aus diesen Gründen ebenfalls verwendet werden.

Bei dickeren Leiterplatten, wie 2,4 mm oder dicker, sollte die Mitte der Einpresszone mindestens 0,8 mm von der unteren oder oberen Oberfläche entfernt sein.
Die Einpresstoleranz in der Tiefe erhöht sich dementsprechend.


Restringbreite
Der Restring soll über die elektrische Anbindung hinaus die Hülse auch mechanisch gegen Verschieben sichern. Quasi wie ein Nietkopf.
Historisch gab es Einpresskontakte, die sehr hohe Verschiebungskräfte erzeugten, da half dann oft auch kein breiterer Restring. Es hängt also sehr von den Kontakteigenschaften ab, wieviel „Restring“ man braucht. Das wird auch aus den verschiedenen Katalogangaben der Hersteller deutlich.
Der BIZON-Kontakt mit seinen 4 Kontaktradien erzeugt sehr geringe Schubkräfte auf die ganze Hülse, die nicht gleichzeitig durch die maximale Druckkraft abgesichert sind.
Für den BIZON-Kontakt reicht also die kleinste Restringbreite, die für die elektrische Anbindung benötigt wird.
In der Norm IEC 352-5 ist 0,15 mm angegeben.
Zurück zum Seiteninhalt