Zinndicke, Zinnspäne - BIZON-Einpresskontakte für Leiterplatten und Stanzgitter

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Zinnspäne
oder Zinnabschabungen
ergeben sich bei manchen Kontaktformen, wenn im Leiterplattenloch und/oder auf dem Kontakt zu viel Zinn aufgetragen ist.

Befinden sich die Zinnspäne an der Austrittsstelle des Kontaktes, kommen sie von der Verzinnung der Leiterplatte. Sind sie jedoch an der Eintrittstelle sichtbar, sind es Abschabungen vom Kontakt.

Diese häufiger vorkommenden Abschabungen können nur vermieden werden, wenn die Zinnschicht auf dem Kontakt so dünn wie möglich ist. Ab einer Zinnschichtdicke von 1,5 µm sind Abschabungen unvermeidlich. Ob diese Abschabungen schädlich sind, also locker aufliegen oder fest haften, muss individuell untersucht und entschieden werden.

Einige Kontakte benötigen laut Herstellerangaben Zinn als „Schmiermittel" beim Einpressen.

Manche Einpress-Kontakte benötigen jedoch kein Zinn an den Kontaktstellen. Die Norm lässt dies zu. Deshalb kann
auch kostengünstiges vorverzinntes Band eingesetzt werden.

Ein schnelles Einpressen ist dann besonders sinnvoll.

Die Zinnschicht in der Bohrung sollte innerhalb der Bohrung zur Seite und nicht nach vorne geschoben werden. Dann gibt es auch bei viel Zinn in der Bohrung keine Zinnspäne.

 
Copyright © Ingenieurbüro für Kontakttechnologie Dipl.Ing.(FH) Andreas Veigel
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